| Parken in Bamberg |
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Da jede Autofahrt mit dem Abstellen des Autos endet, ist die Organisation des ruhenden Verkehrs ein zentraler Bestandteil der Verkehrsplanung insbesondere in der Innenstadt und in den innenstadtnahen Wohngebieten. Jeder Autofahrer erwartet drei Parkplätze: Zuhause, am Arbeitsplatz und einen dritten schließlich dort, wo er gelegentlich parken will. Unterschiedliche Lösungsstrategien bewegen sich zwischen den Extremen rigoroser Parkplatzverknappung und großzügiger Parkflächenerweiterung. Jedoch gilt: "Parkplätze bauen ist wie Tauben füttern, es kommen immer mehr". Dabei ist nicht nur der Flächenanspruch für Parkplätze im Straßenraum und von Stellplätzen auf privaten Grundstücken problematisch, sondern ebenso der Kfz-Verkehr auf den zu- und abführenden Straßen, der durch diese Parkgelegenheiten hervorgerufen wird (Parksuchverkehr). Parkraummanagement Das Angebot an Parkplätzen ist eine wichtige Einflussgröße auf die Wahl der Verkehrsmittel. Kann ein Autofahrer damit rechnen, dass er am Fahrtziel für seinen Pkw eine Abstellmöglichkeit findet, so wird er in der Regel selbst bei einem günstigen ÖPNV-Angebot mit dem Auto fahren. Die Auswirkungen einer solchen Verkehrsmittelwahl machen sich vor allem in den stark verdichteten Straßenräumen der Kernstadt bemerkbar. Somit gilt die Parkraumbewirtschaftung als wichtiger Bestandteil des Push+Pull-Ansatzes in der Verkehrsentwicklungsplanung. 1993 wurde das Konzept einer flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung in Bamberg eingeführt. Kurzzeitstellplätze im Straßenraum sind im Vergleich zu den Parkhäusern teurer und außerdem je nach Zone auf eine bestimmte Parkdauer beschränkt. Je näher der Stellplatz zum Zentrum gelegen, desto höher sind die Gebühren. Die Innenstadt von Bamberg ist in drei Parkzonen unterteilt; daraus ergeben sich folgende gestaffelte Parkgebühren und Parkdauerbeschränkungen im öffentlichen Straßenraum:
Das Parkraumangebot setzt sich aus der Anzahl der Stellplätze und deren Bewirtschaftsform zusammen. Parkleitsystem
Parklizenzierung ![]() Seit der Einführung der Parklizenzierung im Mai 1986 werden sukzessive Anwohnerstellplätze ausgewiesen. In der Bamberger Innenstadt sind derzeit 17 Lizenzgebiete eingerichtet, ein weiteres besteht im Umfeld der Universität am Standort Feldkirchenstraße. Für die Verwaltung der Lizenzgebiete und die Ausgabe der Anwohnerlizenzen ist das Ordnungsamt der Stadt Bamberg, Abteilung Parklizenzierung (Tel.: 0951 - 918 25 -15/-16/-17) zuständig. Hier können auch Sondergenehmigungen wie die sog. Handwerkerplakette, für soziale Dienste etc. beantragt werden. Erfolgreiche Parkraumbewirtschaftung kommt nicht ohne Überwachung aus. Durch ungeordnetes Parken (Falschparker und insbesondere Gehwegparker) werden notwendige Flächen für andere Straßenraumnutzungen (Busse, Lieferverkehr, Fußgänger, Begrünung etc.) erheblich eingeschränkt. Der städtische Parküberwachungsdienst trägt deshalb ganz entscheidend zum Funktionieren der Verkehrsplanung bei. Ansprechpartner Parküberwachungsdienst: 0951 - 87 1331
Bus Anfahrtsrouten (962 KB)
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Parken in Bamberg


Das Stellplatzangebot in den öffentlichen Parkierungseinrichtungen stellt das Rückgrat für den innerstädtischen Einkaufs- und Dienstleistungsverkehr dar. In der Parkzone I sind 2/3 der öffentlichen Stellplätze als Kurzzeitstellplätze in Tiefgaragen bzw. Parkhäusern vorhanden. Dabei unterscheiden sich die Parkhäuser bzw. Tiefgaragen hinsichtlich Standortgunst, Akzeptanz und Auslastungsgrad. Um das Auffinden der Parkierungseinrichtungen zu erleichtern, wurde Anfang 1996 ein statisches Parkleitsystem installiert, das später in ein dynamisches System umgewandelt wurde (12/2006).
